- Pfarrei Alsdorf - Chorarbeit – einmal ganz anders!

Seit Mitte März müssen alle Chorproben des Kirchenchores „Cäcilia“ der Pfarrei Alsdorf wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Der Probenraum ist entsprechend der bischöflichen Dienstanweisung bis auf Weiteres geschlossen.

Vieles fehlt: Die Musik, das gemeinsame Singen, die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten, die Teilnahme an Chorkonzerten und, und, und…

Vor allem aber fehlt den Chormitgliedern die wohltuend empfundene gelebte Gemeinschaft, die in der probenfreien Zeit durch verschiedene kleine Aktionen seitens des Vorstandes weiterhin gestärkt wird, z. B. Palmzweigaktion, Vergissmeinnicht-Flyer, Brücke-nach-Jerusalem-Gebet, usw.

Und was macht ein Chorleiter mit der nun gewonnenen freien Zeit?
Er nutzt sie, um die Chorsängerinnen und -sänger mit Notenmaterialien und Tonträgern zu versorgen, die im Eigenstudium eine Erarbeitung eines 4-stimmigen Chorsatzes ermöglichen. Und er nutzt die Zeit, um ältere Chormitglieder in dieser besonders schwierigen und belastenden Zeit als Zeichen der Verbundenheit mit Musik zu erfreuen und sich für die jahrzehntelange Vereinstreue zu bedanken.

Chorleiter Andreas Blitsch und sein Vater Theo Blitsch, ebenfalls langjähriger Chorleiter,  greifen zu ihrem Akkordeon und überraschen in diesen Tagen die über 80-jährigen Chormitglieder mit einem abendlichen Ständchen. Nach einem kurzen Klingeln an der Haustüre werden im Freien bekannte Volksweisen gespielt. Und unter Einhaltung aller Sicherheits- und Abstandsregeln ist Mitsingen ausdrücklich erlaubt, an dem auch die Nachbarn unter gebührendem Abstand teilhaben können.

Ein beachtenswertes Beispiel, wie diese Zeit der Einschränkungen corona-angepasst positiv genutzt werden kann. 

Danke für so viel Engagement!
Der Pfarrgemeinderat.

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