Rückblick auf die Pilgerfahrt ins Heilige Land vom 26.03. – 04.04.2019 der PG Irrel

Für einige der Teilnehmenden war dies die erste Pilgerreise ins Heilige Land, andere sind schon öfters dorthin gepilgert. Für mich, die Verfasserin dieser Zeilen, war es wie auch für einige andere Mitreisenden das erste Mal, und damit erfüllte sich ein Lebenstraum. Unterwegs fragte eine Teilnehmerin mich: „Sind wir wirklich in Israel, oder träume ich das nur?“


Bild: Die Pilgergruppe auf dem Weg vom Berg der Seligpreisungen zum See Genesareth

Mit Pfr. Monshausen sowie unserem Reiseleiter Majed erlebte die 28 Personen zählende Gruppe eine aufregende Reise durch das Heilige Land auf den Spuren Jesus Christus. Einige Stationen, die wir besuchten und die uns aus der Bibel bekannt sind, waren: Emmaus, Caesarea, See Genezareth, am Jordan, Tabgha mit der Brotvermehrungskirche, Kafarnaum, Kana, Nazareth, Betanien, Samaria, Jerusalem, Betlehem und Jericho. Besonders beeindruckend erlebten wir den Kreuzweg auf der Via Dolorosa, den wir betend gegangen sind, sowie die Besuche im Garten Getsemani und an der Klagemauer (Gebetsmauer) in Jerusalem, auf dem Berg der Verklärung Tabor und dem Berg der Seligpreisungen, dort haben wir drei Tage gewohnt, bevor wir in Jerusalem Quartier genommen haben. Ein weiterer spiritueller Höhepunkt war der Gottesdienst in der Grabes- und Auferstehungskirche Christi, dem heiligsten Ort der Christenheit, den wir mit unserer Gruppe dort feiern konnten. Pfr. Monshausen hatte für die einzelnen Stationen unterwegs die entsprechenden Bibeltexte ausgesucht, vorgelesen und uns Impulse für unseren Glauben mit auf den Weg gegeben. Unterstützt wurde er dabei von Lektoren aus der Gruppe. Vielen Dank für die viele Mühe und intensive Arbeit.
Diese wenigen Zeilen können nur einen kleinen Einblick von den vielfältigen Eindrücken, Erlebnissen und Empfindungen geben.


Bild: Statio der Pilgergruppe in Kana, dem Ort der Hochzeit und des Weinwunders

Es gäbe noch vieles Andere zu berichten, wie z.B. eine zufällige Begegnung in einem Grottenkaffee spät abends mit Muslimen. Da spielten Sprache, Herkunft und Religion für die Zeit der Begegnung keine Rolle, es war vielmehr wie ein Miteinander unter Freunden. Für mich war es etwas ganz Besonderes gewesen und werde nie vergessen, auf den Spuren Jesus Christi ein Stück weit gegangen zu sein und so viele positive Begegnungen mit den Menschen vor Ort gemacht zu haben. Ich glaube, das könnten wohl die meisten Pilger ähnlich sagen. Text und Fotos: Sandra Hoffmann
Das Nachtreffen der Teilnehmer/innen ist am 28.06.2019 um 20.00 Uhr in Irrel, Pfarrheim

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