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Pfarrei St. Martin Messerich

Zur Pfarrei Messerich gehören neben Messerich die Filialorte  Ober- und Niederstedem sowie Birtlingen. Die Pfarrei hat insgesamt 812 Katholiken.

 

1. Pfarrkirche St. Martin Messerich

Eine erste, freilich unechte Urkunde, die Messerich nennt, datiert aus dem Jahre 1066. In einer Liste mit aufgezählten Kirchorten finden wir auch "Miezrich" aufgeführt. Die erste, nachweislich echte Urkunde, die das Dorf nennt, datiert vom 6. Mai des Jahres 1140. Darin bestätigt Papst Innozenz II. - wiederum der Abtei Maximin - ihre Rechte, Besitzungen und Freiheiten, namentlich auch ihre Unmittelbarkeit. Dort lesen wir: "Zu den Dörfern mit eigenen Kirchen gehören zum Besitz der Abtei Maximin im Bistum Trier " und dort im Bitgau Mezrich, Stedeheim, Enselinga ..."" Messerich, Stedem und Eßlingen. Die heutige Pfarrkirche datiert aus dem Jahr 1849 und wurde auf den Fundamenten einer romanischen Vorgängerkirche nach Plänen des Architekten Johann Georg Wolff erbaut. Dabei blieb der Chorraum der romanischen Kirche aus dem 11. Jahrhundert erhalten und dient heute als Sakramentskapelle. Der Turmbau stammt aus dem Jahr 1857 und wurde von Peter Josef Wolff, dem Sohn des Kirchenbauers, errichtet.

 

2. Filialkirche St. Jakobus Niederstedem

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als "Stedeheym" finden wir im Prümer Urbar des Jahres 893. Die Trennung in die Ortsteile Nieder- und Oberstedem ist damals noch nicht erfolgt, eine Unterscheidung, die auch der Volksmund nicht übernommen hat, heißen beide Dörfer für die Einhei­mischen auch heute einfach Stedem.

Die heutige Kirche besteht aus zwei unter­schiedlich alten Teilen, dem im Jahre 1794 errichteten Schiff und dem we­sentlich älteren Chorturm. Der älteste Bauteil des Kirchleins ist sein Chorturm aus dem 12. Jahrhundert.  Wahrscheinlich stand er schon, als die Innozenz-Urkunde von 1140 das Dorf Stedem als eines der Kirchdörfer erwähnt.

 

3. Filialkirche St. Brictius Oberstedem

Bis nach dem 2. Weltkrieg stand auf dem Friedhof eine Kapelle des Jahres 1808, die wohl einen älteren Vorgängerbau ersetzt hat, da sich das Patrozinium schon im 16. Jahrhundert nachweisen läßt. Dieses Kirchlein war schon lange zu klein und nach dem 2. Weltkrieg konnte der Neubau, nun an einer anderen Stelle, in Angriff genommen werden. 1951 wurde der entsprechende Plan eingereicht und genehmigt,und im Folgejahr konnte die neue Kirche nach den Plänen von Johann Jegen, Speicher,errichtet werden.

 

4. Privatkapelle St. Sebastian Birtlingen

Der älteste im Dorf erhaltene Bau ist die Kapelle des Hofes Elsen in der Hauptstraße 12. Diese Anlage war vermutlich das einstige Hofgut der Abtei Prüm, zu dem auch das schlichte Gotteshaus gehörte. Das dem heiligen Sebastiangeweihte Kirchlein wurde vermutlich kurz vor 1741 errichtet.

 

Pfarrgemeinderat Messerich 2015 - 2019

1. Vorsitzender: Rainer Enser, Hauptstr. 25, Messerich

2. Vorsitzender: Alfred Begon, Mühleneck 3, Messerich

Schriftführerin: Alwine Fleischmann, Lindenweg 11, Messerich

Egon Bach, Hauptstr. 11, Messerich

Theresa Beidler, In der Höhe 16a, Niederstedem

Klaus Kimmlingen, Oberdorf 1, Messerich

Reinhold Schäfer, Heckenweg 21, Messerich

 

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